"Dä Fäde"


Name: Fadri Barandun

Spitzname: Fäde

Geburtstag: 24.12.1997

Wohnort: Samedan
Schulabschluss: Matura

Familie: Vater Marco, Mutter Marion, Schwestern Corina & Chiara

 

Verein: RMV Chur-Raiffeisen-Alsoft

Team: Team Bernina Sport



Wie ich zum Mountainbiken kam...

Ich war schon als kleiner Junge immer aktiv, musste irgendwo hoch klettern oder ein Wettrennen machen. "Ich schaff das nie" waren meine Worte, während ich lernte, ohne Stützräder Fahrrad zu fahren. Meine Eltern beschimpfend fuhr ich, ohne zu merken, dass sie nur noch hinter mir her rannten und ich bereits komplett alleine fuhr. Doch damals war das Fahrrad erst ein Spielzeug und später ein Transportmittel.

Ich begann meine sportliche Karriere nämlich beim EHC St.Moritz. Ja richtig, als Eishockeyaner, doch bereits nach dem dritten Eistraining war mir die Lust vergangen. Ich konnte nicht auf diesen Kufen stehen und jedes mal die komplette Ausrüstung anziehen zu müssen war mir auch zu blöd. Ich wechselte bald mal in die Langlauf JO, also immerhin mal in den Ausdauersport. Doch das hielt nicht lange, denn jeden freien Mittwochnachmittag auf den Langlaufskis zu verbringen war damals auch nicht meins. Über die Jugendriege und einen Tennissommer kam ich zum Fussball. Meine Fussballkarriere war nicht sehr erfolgreich: 6 Tore, 3 davon jeweils in das eigene Tor. Auch als Torhüter konnte ich mich nicht lange halte, eine Halbzeit und 7 Gegentore um genau zu sein.  Doch das störte mich damals gar nicht so, denn ich hatte Spass dabei. Aber als ich dann vermehrt als Auswechselspieler an Auswärtsspiele reiste und dann auch noch meinen Job als Flaschenträger verloren habe, war für mich die Zeit gekommen, meine Fussballschuhe an den Nagel zu hängen.

Es war also wieder Zeit für eine neue Sportart und diesmal war wieder eine Wintersportart an der Reihe: Skispringen. Mit dem SC Alpina war ich auf etlichen Skisprungschanzen in der Schweiz und Deutschland unterwegs, sei es auf der 15m, 25m oder 30m Schanze. Ich konnte sogar verschiedene Erfolge erreichen, zum Beispiel einen Sieg im Kombi-Springen in Wildhaus. Meine

"Möchtegern-Simon-Ammann" - Karriere war eine sehr schöne Zeit für mich und ich konnte vieles lernen. Leider veränderte sich die Situation im Skiclub so stark, dass mir das Skispringen nicht mehr so viel Freude bereitete.

Ich war dann noch etwa 2 Jahre lang regelmässig in der Kletterhalle in S-chanf und erkletterte verschiedene Felsen zusammen mit dem SAC Sektion Bernina.

Doch auch das war irgendwie nicht meins, mir fehlten die Wettkämpfe. Und dann war es so weit, im Jahr 2013: ich kam zum Mountainbiken. Von meinem Cousin Nicolà Hartmann, der schon seit einigen Jahren als Mountainbiker unterwegs war, konnte ich ein Thömus Tomcat 26" Hardtail kaufen. Mit dem Rennfahren begann ich aber erst das Jahr darauf, und mit Nicolà hatte ich fortan auch einen Trainingskollegen und Lehrer, der mir sehr viel beibrachte. Ich war damals für das Thömus Factory Team unterwegs und reiste das erste Mal mit meinem Bike und meiner Familie durch die Schweiz und bestritt Rennen, meist noch nicht so erfolgreich. Im Jahr 2015 kamen dann einige Veränderungen: vom 26" Thömus Bike aufs 29" Merida Hardtail und zum Team Bernina Sport. Ich begann regelmässiger und öfter zu trainieren und so kamen bald die ersten Erfolge: Der Sieg am 24 Stunden Rennen in Davos oder an der Eiger Bike Challange in Grindelwald.

Ich habe nun endlich meine Sportart gefunden:  das Radfahren, denn auch auf dem Rennvelo fühle ich mich super wohl.

Dennoch ist mir Sport im Allgemeinen immer noch sehr wichtig und ich spiele hin und wieder mit Kollegen Fussball, Volleyball, gehe Skifahren oder auch mal Eishockey spielen. Ich bin bewegungsfreudig geblieben und brauche eine gewisse Dosis von meiner persönlichen Droge, dem Sport!